«Unter uns gesagt: Ich bin ein echtes Landei»
Wer «den Fritsche» auf der Strasse trifft, klopft ihm auf die Schulter, wer ihn in der Bar sieht, prostet ihm zu. Wenn das Wort «TV-Liebling» auf einen zutrifft, dann auf Marco Fritsche.
Sein spitzbübischer Charme ist ihm geblieben, doch Marco Fritsche ist erwachsen geworden. Vor zwei Jahren zog der «Rebell von Appenzell» aus dem turbulenten Zürich ins beschauliche Appenzell AI, wo er aufgewachsen ist. Vom Aushängeschild des Jugendkanals VIVA hat sich Fritsche zu einem ernst zu nehmenden TV-Entertainer gemausert.

Auf 3+ moderiert er zwei Erfolgsformate: Zum einen eine der erfolgreichsten Shows des Senders «Bauer, ledig sucht...», zum andern das US-Erfolgs-Format «Sing and Win». Dazu kommen Engagements bei STAR TV und seine eigene Talk-Show «Fritsche» auf Tele Ostschweiz.
Doch nicht nur auf den TV-Schirmen: Im Casinotheater stellt er spannende Entdeckungen der internationalen Kleinkunst-Szene vor, im Ostschweizer Wochenmagazin «anzeiger» schreibt er seine eigene Kolumne und nebenbei ist er noch für das Appenzeller Kulturprojekt «3eidgenossen» tätig.

Wie er das alles schafft? «Das weiss ich manchmal selbst nicht», doch liegt es wohl daran, dass Fritsche heute gesund lebt: «Ich schaue aufs Essen, ich jogge regelmässig und gehe ins Fitness». Energie tankt Fritsche auch gern mit Familie und Freunden bei einem Appenzeller Bier.
Und Energie kann der Mann brauchen: Nebst seinen festen Jobs macht Fritsche die Moderation an diversen Events und reist dafür durch die ganze Schweiz. Doch – das verrät er mit sehnsüchtigem Blick - «deheem» fühle er sich nur an zwei Orten: «In meinem Haus in Appenzell und vor der Kamera».
Stationen:
Marco ist in Appenzell aufgewachsen, besuchte dort das Gymnasium in der Klosterschule St. Antonius und begann nach einem Zwischenjahr mit diversen Reisen ein Publizistikstudium an der Uni Zürich. Beim neuen Musiksender swizz startete er 1999 ein Praktikum und schmiss kurz darauf das Studium. Zu Beginn arbeitete Fritsche als VJ, später auch als Producer. Bei Viva (zuvor swizz und VIVAswizz) moderierte er bis 2006 diverse TV-Formate. Der Ostschweizer schrieb regelmässig fürs «Migros-Magazin», stellte in «20 Minuten» neue Video-Clips vor und stand für Projekte wie «RadioAffair» und «Radio CSD» hinter dem Mikrofon. Beim SF-Quiz «Eiger, Mönch & Maier» (ehemals «Eiger, Mönch & Kunz») wurde Marco im März 2004 neuer Aussenmoderator und löste Sven Epiney ab. Für Furore sorgte er im selben Jahr, als er für SF das Halbfinale des «Eurovision Song Contests» kommentierte. Der Tattoo-Freak engagierte sich als Sprecher beim Projekt «chinderwält» und präsentierte diverse Anlässe wie das OpenAir St. Gallen.
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